Archiv für den Monat Oktober 2016

ESP32-DevKitC von Olimex

esp32

Olimex bietet ein ESP32-DevKitC an, mit dem der Einstieg gestartet werden kann.

Die technischen Ressourcen sind hier zu finden.

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ESP8266/ESP32 programmieren – Resultate der Umfrage

Vor einigen Tagen hatte ich eine Umfrage zu den eingesetzten resp. erwünschten Programmiersprachen/Programmierumgebungen für die beiden Prozessoren von Espressif lanciert.

Hier sind nun die (nicht repräsentativen) Resultate der 65 Rückmeldungen. Mehrfach-Nennungen waren möglich.

ESP8266:

esp8266

ESP32:

esp32

Die Verteilung ist für beide Prozessoren praktisch identisch, woraus der Schluss gezogen werden kann, dass man gern die beim ESP8266 eingesetzte Umgebung auch für den ESP32 verwenden möchte.

IoT-Knoten mit LoRa-Funkmodul

Auf der Basis von NodeMCU/ESP-8266 war es recht einfach einen IoT-Knoten zu erstellen, der über WiFi ins Heimnetz integriert werden konnte. Problematisch waren dabei immer Reichweite und Energiebedarf.

Mit dem radino32 SX1272 der Dresdner Fa. in-circuit.de kann eine Funkübertragung mit einer Reichweite von mehr als 30 Kilometern erreicht werden. Der radino32 SX1272 kombiniert einen STM32L151 Controller von STMicroelectronics mit dem SX1272 LoRa Funkchip von SemTech zum kompakten radino Formfaktor.

Mit dem radino Spider, einem low-cost Entwicklungsboard für alle radino/radino32 Funkmodule mit RP-SMA Buchse, hat man eine für den Breadboard-Aufbau geeignete Plattform. Alle Pins des radino Moduls sind auf zwei Stifleisten im 2.54mm Raster geführt.

Im Bild gezeigt ist ein radiono Spider hier allerdings mit aufgesetztem radinoWiFi-Modul.spider_top_640

radino_32_WiFi_Pinout.jpg

In der Folge möchte ich meine Erfahrungen mit dem radino32 SX1272 LoRa-Funkmodul mitteilen und dessen Eignung für einen IoT-Knoten untersuchen.

Nextcloud/ownCloud

ownCloud als Universal File Access Plattform hat nicht nur für Unternehmen eine starke Verbreitung gefunden und kann sowohl auf eigenen Servern als auch in externen Rechenzentren gehostet werden. Ein Überblick über die Möglichkeiten und die Architekture von ownCloud ist hier zu finden.

Zu den Hintergründen, warum es nun Nextcloud und ownCloud gibt, möchte ich auf einen Beitrag im Linux-Magazin verweisen.

Will man sich nicht die Mühe machen, ownCloud auf einem eigenen System zu installieren, dann bieten sich externe Anbieter an, die Transparenz und Datensicherheit garantieren.

Für erste Test bietet u.a. der Schweizer Anbieter woelkli.com einen Gratiszugang mit 500 MB an. Die zur Verfügung stehenden Pakete und die Features sind detailliert beschrieben. Für alle möglichen Geräte sind ownCloud Clients vorhanden.

Der Zugriff auf die Daten kann aber auch über ein Webinterface oder WebDAV erfolgen.

Auf einem Linux-Device (hier ein Raspberry Pi 3) ist dazu das WebDAV Filesystem zu installieren und ein Directory für das Mounting einzurichten:

apt-get install davfs2
mkdir /mnt/DAV
mount -t davfs cloud.woelkli.com/remote.php/webdav /mnt/DAV

Alle ins Directory /mnt/DAV geschriebenen Dateien werden dann auf dem ownCloud-Server und den mit ihm synchronisierten Clients zur Verfügung stehen.

Wie man Dropbox, Box und 4share einbinden kann, ist hier beschrieben.

Mit der Nextcloud Box steht nun auch eine vorbereitete Hardware zur Verfügung.