Archiv der Kategorie: Prototyping

CONTROLLINO – Arduino im industriellen Einsatz

Arduino ist seit vielen Jahren über die Maker-Szene hinaus als Prototyping-Plattform bekant. Sowohl die aus einem Mikrocontroller-Board bestehende Hardware als auch die Arduino-Entwicklungsumgebung (IDE) sind Open Source. Prototyping-Plattformen sind aber nicht ohne weiteres für den industriellen Einsatz geeignet.

Mit CONTROLLINO stehen unterschiedlich ausgestattete Kleinsteuerungen auf Arduino-Basis zur Verfügung, die den industriellen Einsatz nicht scheuen brauchen. Für den industriellen Einsatz besonders wichtig sind die implementierten Schutzmaßnahmen gegen Kurzschluss, Überlast und elektrostatische Entladung und nicht zuletzt die spezifizierten Umgebungsbedingungen.

Zur Arbeit mit dem CONTROLLINO habe ich mir eine Spielwiese eingerichtet, die passend zur Bauform des CONTROLLINO mit Hutschienen-Komponenten arbeitet.

tafel

Über den Ethernet-Anschluss ist der CONTROLLINO mit dem Internet verbunden, während über den USB-Anschluss die Verbindung zur Arduino IDE (Programm-Download, Monitoring) vorgenommen wird.

Im Februar 2017 wird der CONTROLLINO in der Zeitschrift Design & Elektronik vorgestellt. Programmbeispiele sind auf Github zu finden.

In 15 Tagen zum ersten Prototyp: Hardware-Entwicklung 4.0

Um realistisch abschätzen zu können, ob sich ein Produkt wie geplant realisieren lässt, ist nichts so aussagekräftig wie reale Hardware, auf der die Software getestet werden kann.
Mit dem Rapid Demonstrator Service sichert die Mainzer Phytec zu, schon nach 15 Arbeitstagen einen funktionsfähigen Prototyp zu liefern und gibt damit dem Entwickler ein Werkzeug in die Hand, welches die Evaluierung einer Produktidee bzw. den Aufbau eines Funktionsmusters oder Prototypen mit einem seriennahen Entwicklungsstand ermöglicht. Durch Einsatz eines solchen Design Tools wird es möglich, eine Entwicklung ohne Designbruch auf der Grundlage erprobter Hard- und Software-Komponenten vorzunehmen. Durch die Wiederverwendung erprobter Komponenten sinkt das Entwicklungsrisiko beträchtlich.

Nachdem in diesem, in der Zeitschrift Elektronik Heft 2/2017 veröffentlichten Beitrag der Entwicklungsprozess unter Verwendung des Rapid Demonstrator Service betrachtet wird, wird dieser Service in einer zweiten Folge von der Eingabe der gewünschten Funktionalität bis hin zur Inbetriebnahme des resultierenden Board untersucht werden.